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TRAUMA - Ein Bestandteil menschlicher Erfahrungen

Traumatische Erfahrungen, also Erlebnisse, welche unsere gewohnten Bewältigungsstrategien überfordern, gehören dem natürlichen, menschlichen Erfahrungsspektrum an. Neben all dem Schrecken und leidvollen Empfinden birgt jede Krise auch ein großes Entwicklungspotential und die Möglichkeit, neue Freiräume zu erobern. Sie sollten daher als wesentlicher Bestandteil unseres menschlichen Daseins verstanden werden, als Chance zu wachsen und uns weiterentwickeln zu können.

Die Vorstellung, traumatischen Situationen nicht ausweichen zu können, mag beängstigend sein, ähnlich wie die Tatsache unserer Sterblichkeit. Aber: die Natur hat uns bestens dafür ausgerüstet, solche Erfahrungen verarbeiten und transformieren zu können. Man nennt diese Fähigkeit Resilienz.

 

Was genau ist das aber, was uns hilft, Krisen zu bewältigen? Wie kann ich beispielsweise den Tod eines geliebten Menschen verarbeiten? Wie kann ich mein Kind fördern, damit es dem Leben gegenüber stark und widerstandsfähig wird? Wie kann ich trotz eines belastenden Jobs, z.B. in den Helferberufen oder im Management, gesund und ausgeglichen bleiben? Wie finde ich den Zugang zu dieser uns innewohnenden Kraft, die uns heilen und wachsen lassen kann?

Um diese und ähnliche Fragen geht es in meiner Arbeit. Im Rahmen von Yogaunterricht, Beratung, Ausbildung und Einzelarbeit biete ich Hilfen rund um das Thema Trauma- und Krisenbewältigung an.

 

 

 „Trauma ist weder eine Krankheit, noch eine Störung. Vielmehr handelt es

sich dabei um eine Verletzung, verursacht durch lähmende Furcht und Gefühle von

Hilflosigkeit und Verlust.

Traumatische Reaktionen sind Teil eines hochintelligenten psychosomatischen

Selbstschutzsystem, das Fachleute ebenso wie Laien unbeabsichtigt blockieren.

Wenn wir jedoch lernen, auf die Weisheit des Körpers zu hören, der sich in einer Sprache

ohne Worte ausdrückt, kann ein Trauma transformiert und aufgelöst werden.

Entscheidend dabei ist, unsere innewohnende Fähigkeit zur Selbstregulation von hohen

Aktivierungszuständen und intensiven Emotionen wieder nutzen zu lernen.“

 

Dr. Peter Levine: Sprache ohne Worte

 

 

 

 

 

 

 

 

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